Das Vorstellungsgespräch - Tipps und Hinweise

Auf ein Vorstellungsgespräch sollte man sich gründlich vorbereiten. Oft entscheidet sich hier, ob es zu einer Einstellung kommt. Eine solche Vorbereitung umfasst eine Reihe von Aspekten, die meist als selbstverständlich empfunden werden - da es wichtig ist, dennoch folgende Checkliste:

  • Bewerbungsmappe zusammenstellen mit allen Bewerbungsunterlagen beispielsweise Dokumente von Unterrichtsstätten, behördliche Bescheinigungen oder bisherigen Arbeitgebern in Form von Original-Belegen oder beglaubigten Dokumenten.
  • Informationsüberblick verschaffen über den potenziellen Arbeitgeber und die ausgeschriebene Stelle, um sich im Gespräch informiert zu zeigen und damit Interesse sowie Eigeninitiative.
  • Überlegen, inwieweit die eigenen Aussagen in Anschreiben und Lebenslauf sowie Zeugnissen bekräftigt, beziehungsweise bei Nachfragen des Gesprächspartners erläutert werden können. Beispiele:
    • Zu beruflichen Zielen, zu Gründen für frühere Wechsel der Anstellung.
    • Was verstehen Sie unter Teamarbeit, was unter guter Kommunikation.
    • Zum Gehaltswunsch berücksichtigen, wenn Gehalt ein Ausscheidungsgrund sein könnte: sowohl ein zu hoher Gehaltswunsch (überqualifiziert oder sprengt internes Niveau) als auch ein zu niedriger (Zweifel an Qualifikation) kann eine Einstellung verhindern. Gegebenenfalls auf das letzte Gehalt eingehen und für das künftige eine Staffelung in der Höhe bei Eintritt und nach Ablauf der Probezeit oder nach zu definierendem Zeitraum ins Gespräch bringen.
  • Informieren über Anfahrtswege und Fahrzeiten zum Vorstellungstermin, damit ein pünktliches Erscheinen möglich wird.
  • Aktentasche oder Aktenkoffer mit der Bewerbungsmappe bereithalten einschließlich Schreibutensilien für notwendige Notizen im Gespräch, damit nicht in letzter Minute noch Unsicherheit darüber besteht, ob auch alles Notwendige an Unterlagen bei Abfahrt im Zugriff ist.
  • Am Tag der Vorstellung für das Gespräch ein gepflegtes und auf die Stelle angepasstes Äußeres (Anzug oder leger) herrichten hinsichtlich Kleidung, Schuhe und Kosmetik.
  • Rechtzeitig die Abfahrt vornehmen und dabei unvorhersehbare jedoch häufige Verzögerungen (zum Beispiel durch Staus oder Verspätungen bei öffentlichen Verkehrsmittel) berücksichtigen.
  • Zu Gesprächsbeginn eine höfliche Begrüßung durchführen und dann
    • eine unverkrampfte Haltung je nach Situation sitzend oder stehend einnehmen,
    • Fragen des Gesprächspartners offen und wahrheitsgemäß beantworten soweit sie nicht intimen Charakter haben oder sonst wie unzulässig sind (nach Schwangerschaft, Sex, Diskriminierung),
    • eigene Ausführungen kurz und prägnant halten und keine Monologe oder übertriebene Selbstdarstellungen bringen, sich nach Zustimmung des Gesprächspartners Notizen über festzuhaltende Punkte machen,
    • dem Gesprächspartner bei seinen Ausführungen aufmerksam zuhören, ihn nicht unterbrechen und nach Aufforderung oder bei einer Gesprächspause höflich nachfragen um noch zu klärende Fragen zu stellen (dies belegt neben den zu erzielenden Informationen Interesse und wird meist positiv vermerkt),
    • bei Verabschiedung gegebenenfalls die nächsten Schritte bekräftigen (zum Beispiel wer welche Nachricht bis wann gibt) mit abschließendem Gruß.

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  Bild: © contrastwerkstatt / Fotolia.com

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